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Klasse 9a besucht Essener Synagoge



Am 27.01.2016 war die Klasse 9a in der Essener Synagoge, um an den Gedenktag an Auschwitz anzuknüpfen. Um 12 Uhr trafen wir uns am Essener Hauptbahnhof. Dann gingen wir zu der Synagoge. Die Führung ging bis ca. 14 Uhr.

Wir erfuhren viel über die jüdische Religion:

  • Bar Mizwa bezeichnet im Judentum die religiöse Mündigkeit. Bei Mädchen tritt die Religionsmündigkeit schon mit 12 Jahren ein und bei Jungen mit 13 Jahren.
  • Die Kippa gibt es in ganz vielen verschiedenen Designs.
  • Die Thorarolle (In den deutschen christlichen Bibelübersetzungen sind dies Die fünf Bücher Mose) wird, wenn sie Schaden erleidet wie ein Mensch begraben. D. h. Es findet eine richtige Beerdigung statt.
  • 1935  führte aller erst eine Frau den Gottesdienst durch
  • Die Blez Synagoge in Jerusalem, Israel ist die mit 6000 Plätzen größte Synagoge der Welt. Sie ist im Jahr 2000 fertig gebaut worden. In jeder Synagoge gibt es einen Davidstern. Das Symbol besteht aus zwei blauen, ineinander verwobenen Dreiecken. Einem nach oben weisenden und einem nach unten weisenden, deren Mittelpunkte identisch sind. Dadurch entsteht in der Mitte des Gesamtbildes ein regelmäßiges Sechseck, an dessen Seiten sich sechs kleine Dreiecke anschließen. Der Davidstern wird als symbolische Darstellung der Beziehung zwischen Menschen und Gott interpretiert. Das nach unten weisende Dreieck besagt, dass der Mensch sein Leben von Gott erhalten hat. Das nach oben weisende Dreieck besagt, dass der Mensch zu Gott zurückkehren wird. Die zwölf Ecken des Sterns sollen die 12 Stämme Israels darstellen. Die sechs kleinen Dreiecke stehen für die Schöpfungstage, die Gott gebraucht hat, um die Welt zu erschaffen und das große Sechseck in der Mitte steht für den siebten Tag, den Ruhetag.
  • text: Munja Meier / fotos: Frau Bayin