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Artikel RP Online vom 15.12.2017



Heiligenhaus

Tafel-Mitarbeiter packen Geschenke ein

Tafel-Chefin Christa Beyer mit den Gesamtschülerinnen Maya, Isabell und Sophie, die bei der Tafel an der Rheinlandstraße ehrenamtlich aushelfen. FOTO: Achim Blazy

Heiligenhaus. Die Advents-Idee kommt an: 203 weihnachtlich geschmückte Päckchen für Menschen, die sich über sie freuen. 


Von Henry Kreilmann 

Geschenke und reich gedeckte Tische zu Weihnachten, das ist nicht für jeden selbstverständlich. In manchen Haushalten fehlt einfach das Geld. Damit das Fest trotzdem schön gefeiert werden kann, sind auch in Heiligenhaus wieder viele Bürger zu Christkindern geworden: Sie haben insgesamt 203 Weihnachtspakete und -tüten gespendet und bei der Tafel abgegeben.

Die festlich verpackten Präsente wurden gestern dann von Menschen abgeholt, für die das Fest ohne diese Gabe wohl deutlich spärlicher ausfallen würde. Christa Beyer leitet das Tafel-Angebot in Heiligenhaus und freut sich auch in diesem Jahr wieder über die Spendenbereitschaft der Heiligenhauser Bürger. "Es ist schön, dass sich viele beim Packen so Mühe geben. Auf manchen Paketen stehen regelrecht akribische Inhaltsangaben." In den Paketen sind vornehmlich Lebensmittel, die sich länger halten, wie etwa Konserven, Nudeln oder Gläser mit Leckerem. Auch Weihnachtsgebäck, wie Dominosteine und Spekulatius sind in so manchem Paket zu finden. Ganz besonders sind aber auch die Dinge, die ganz persönlich dabei gelegt werden: Taschenbücher, Kerzen und - natürlich- Spielzeug, manchmal auch Rezepte für die Zutaten. Für wen so ein Geschenk am ehesten geeignet ist, ob für Alleinstehende oder Familien wird vermerkt, damit jeder auch das Richtige bekommt. Und so sah es hier gestern, in den Räumen der Tafel an der Rheinlandstraße, kurz vor Beginn der Geschenkausgabe, fast so aus wie bei den Weihnachtswichteln: Denn die Weihnachtspakete stapelten sich auf den Tischen, an denen sonst gegessen wird - und jedes einzelne Geschenk bedeutet ein stückweit wärmeres Weihnachtsfest. Das finden auch Maya, Isabell und Sophie, die drei Schülerinnen gehörten zu einer tatkräftigen Helferschar der Gesamtschule, die im Rahmen der Aktion "25 gute Taten plus", anlässlich des 25-jährigen Schuljubiläums, die Tafel-Ehrenamtler in der Ausgabe der Präsente unterstützten.

Sie wechselten sich mit Schulkameraden ab, jede Stunde half ein neues Team und das auch schon bei der Geschenkannahme einen Tag vorher. Es sei ihnen wichtig, zu helfen, sagten die Zwölfjährigen. "Nicht jeder kann so Weihnachten feiern wie wir", weiß das Trio, das die Geschenke-Aktion der Diakonie bereits kennt. "Wir packen auch privat mit unseren Familien Geschenke", erzählen sie. "Wir wünschen allen, dass sie ein schönes Weihnachtsfest haben."

"Abholen dürfen sich die Geschenke Menschen mit der Tafel-Card und diejenigen, die die Grundsicherung beziehen", erklärt Christa Beyer. Beyer berichtet, dass im Vergleich zum letzten Jahr etwa 40 Päckchen weniger abgegeben wurde. Beschweren will sich die Einrichtungsleiterin darüber aber nicht, man kenne das schon und sei für jede Gabe dankbar. Ihr Weihnachtswunsch? Vielleicht, dass es die Tafel nicht mehr geben müsste, bis dahin wünscht sich die Tafelchefin: "Ruhe und Frieden."


Artikel WAZ vom 13.12.2017



HEILIGENHAUS.   Die Oberstufe der Gesamtschule hat ein Sportevent ausgerichtet. Der Erlös kommt der Kinderstation des Klinikums Niederberg in Velbert zugute.

Die Gesamtschule feiert ihr 25-jähriges Bestehen, über Geschenke anlässlich des Schulgeburtstages dürfen sich aber auch andere freuen. „25 gute Taten plus“ heißt das Projekt, bei dem sich Schüler klassen- und stufenweise umsehen, wo sie helfen können. Ein Besuch in einem Seniorenheim, ein Sponsorenlauf, Hilfe für Erdbebenopfer in Mexiko – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Sportlich beteiligte sich am Dienstag die Oberstufe: Lehrer und Schülerveranstalteten ein Sportevent und kamen bei Zumba und beim „Functional Workout“ richtig ins Schwitzen. „Wir haben uns zusammengesetzt und überlegt, was wir tun könnten“, erzählt Swen Albrecht, Lehrer für Mathe und Physik, „und weil meine Frau Zumba unterrichtet, kam mir die Idee zu diesem Sportnachmittag.“ Und Solveig Albrecht sagte direkt zu: „Etwas Gutes tun und gleichzeitig die Jugendlichen zum Sport animieren, das finde ich gut!“

Gesunde Snacks für Zwischendurch



Ein Workout gehört ebenso zum Programm wie Zumba und ein Vortrag über gesunde Ernährung. Foto: Ulrich Bangert

Jetzt steht sie in der Sporthalle, der CD-Player ist angeschlossen und die Schülerinnen vor ihr probieren vorsichtig die ersten Zumba-Schritte aus. Knapp 50 Schüler und Lehrer sind da, um Neues auszuprobieren, „und das Klinikum Niederberg, dem die Einnahmen zugute kommen, hat sich spontan beteiligt und einen Vortrag zum Thema Ernährung beigesteuert“, freut sich Swen Albrecht, um sich dann beim Zumba einzureihen: „Das habe ich den Schülern versprochen!“

 

 Im Vortrag von Dr. Daniela Musiol geht es um Spinat, der gar nicht so unglaublich gesund ist, aber auch um den beliebten Kaffee: „Der kann nämlich helfen, bestimmten Krankheiten vorzubeugen und zum Beispiel auch beim Lernen kurzfristig für mehr Konzentrationsvermögen sorgen“, berichtet Michelle Pietruschka. Die Schülerin aus der Stufe 13 ist damit beschäftigt, Bananen und Äpfel in Häppchen zu schneiden – denn selbstverständlich sind auch die Snacks gesund und der Fitness förderlich.

Spende soll gemeinsames Spielen auf der Kinderstation fördern

In der Halle vor ihr hat währenddessen das „Functional Workout“ begonnen, in einem Einkaufswagen warten die Hanteln darauf, benutzt zu werden. „Die wiegen fünf Kilo, das ist schon ganz gut“, sagt Sportlehrer Christian Lohmann, der mit Swen Albrecht das Sportevent organisiert hat. Wofür die Spenden verwendet werden, steht auch schon fest: „Ich möchte gerne eine Playstation oder eine Wii anschaffen“, erzählt Solveig Spiller, Erzieherin auf der Kinderstation im Velberter Klinikum, „für die älteren Kinder, um den Kontakt untereinander beim gemeinsamen Spielen zu fördern.“


Artikel SuperTipp - online vom 13.12.2017




Artikel RP online vom 11.12.2017



Foto: Gesamtschule

 

Fünftklässler malen für Krankenhaus-Patienten

Heiligenhaus. Anlässlich des 25-jährigen Schulbestehens der städtischen Gesamtschule Heiligenhaus ist ein großes Projekt unter dem Motto "25 Gute Taten plus" gestartet. Alle Klassen der Gesamtschule werden im Laufe dieses und nächsten Jahres kleine Projekte für gute Zwecke gestalten, so auch die Klasse 5a.

Im Rahmen des Projekts hat die Klasse 5a unter der Leitung der Klassenlehrerinnen Katharina Wojciechowski und Bettina Hellmich Bilder für die Patienten des Helios Klinikum Niederberg gemalt. Die farbenfrohen und heiteren Bilder sind mit Besserungswünschen versehen worden und wurden an die Patienten verschenkt, in der Hoffnung, ihnen die Zeit im Klinikum zu versüßen und ihnen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.

Hierzu wurde die Klasse 5a herzlich auf der Station 22, dem Fachbereich für Pneumologie, von Dr. Niklas Cruse, dem Klinikgeschäftsführer, Dr. Markus Leidag, dem Chefarzt für Pneumologie und Natalie Peplies, der Stationsleitung, empfangen und in Kleingruppen in die Patientenzimmer begleitet, wo sie den Patienten das Projekt vorstellten und persönlich die kleinen Kunstwerke überreichten.

Manche Kinder sangen sogar ein kleines Ständchen vor, was die erkrankten Patienten besonders rührte. "So etwas Schönes habe ich im Krankenhaus noch nie erlebt", staunte eine Patientin.

Nach der guten Tat erhielten die Kinder eine Einführung rund um das Thema Krankenhaus und Versorgung auf Stationen, bei der wissbegierige Fragen vom Chefarzt beantwortet wurden. Ein anschließender Besuch der Kinderstation krönte den Besuch und zum Abschluss erhielten alle Fünftklässler als kleines Dankeschön vom Helios Klinikum leckere Schokonikoläuse mit der Bitte auf ein baldiges Wiedersehen.

(jün)


Artikel Stadtanzeiger vom 09.09.2017












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