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Artikel WAZ vom 28.02.2018



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Artikel WAZ vom 23.02.2018



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Artikel WAZ vom 13.02.2018




Artikel WAZ vom 04.02.2018



HEILIGENHAUS.   In unserer neuen Serie stellen wir Schüler vor, die sich in ihrer Freizeit hohe Ziele setzen. An der Gesamtschule starten wir mit den Talenten.

Plasmaschneider, 3-D-Drucker, Strategiespiele auf Englisch – bei Themen, bei denen manch Erwachsener gedanklich in Deckung geht, drehen Ruben, Marvin, Titus und Kevin erst richtig auf. Denn sie sind in ihren jeweiligen Fachgebieten ganz besonders gut.

„Seit der fünften Klasse interessiert uns Technik ganz besonders“, erzählen Ruben Rodermann und Marvin Rzok, beide Schüler der 10a. Mit dem Bau kleiner Schaltkreise aus dem Kasten der drei Fragezeichen fing es an, mittlerweile sind beide mit einem YouTube-Kanal im Internet vertreten. Rublicator beziehungsweise Marvtec heißen die Beiden hier.

Plasmaschneider ist in Planung

„Mit dem 3-D-Drucker habe ich mir zum Beispiel mal einen ein Meter langen Flugzeugträger ausgedruckt“, erzählt Marvin, Ruben hat einen Plotter gebaut und programmiert. „Mittlerweile schicken uns Firmen ihre Materialien und bitten uns, die zu testen oder auch Verbesserungsvorschläge zu schicken.“ „Wenn etwas klappt, dann freuen wir uns“, sind sich die beiden einig. Und nützlich sind die technischen Neuerungen auch noch: Das neueste Projekt ist eine Maschine, die aus altem Plastik Nachfüllmaterial für den 3-D-Drucker machen soll.

Der Jüngste unter den Techniktalenten ist Titus Kohlhaas. Der Sechstklässler beschäftigt sich wie seine älteren Mitschüler gerne mit Technik in jeder Form, „in einer Chemie-AG in der Grundschule habe ich einen Lego-Mindstorm-Roboter mit einer Solarzelle gebaut, der immer der Sonne hinterher fährt, um ihre Kraft möglichst lange zu nutzen“. Das war sein erstes Jugend-forscht-Projekt, im zweiten beschäftigt er sich zur Zeit mit einem Plasmaschneider. „Ich habe mir aber zuhause auch schon eine funktionierende Gasmaske mit Aktivkohlefilter aus einer alten Limodose gebaut.“ Die Motivation dazu? „Och, da bin ich aus Langeweile draufgekommen“, erzählt Titus lächelnd. Sein Opa ist Kfz-Meister – vielleicht kommt die besondere Begabung aus dieser Richtung.

Englisch ist die Leidenschaft von Kevin

Die Leidenschaft von Kevin Rzytki liegt auf einem ganz anderen Gebiet: Der Zehntklässler beschäftigt sich auch über den Unterricht hinaus gern mit Englisch. Und dieses Talent ist schon früh aufgefallen. „Als ich gerade in der Grundschule war, haben meine Eltern mir eine Lernsoftware für Englisch als Geschenk mitgebracht. Ich hab ganz schnell gemerkt, dass mich die Sprache interessiert und ich alles gut umsetzen konnte“, erzählt Kevin.

Das blieb auch seiner Grundschullehrerin nicht verborgen, sie ließ ihn eine Schulstunde leiten. „Und mittlerweile nutze ich meine Kenntnisse, um bei Online-Strategiespielen mit den Mitspielern zu reden“, freut sich der Zehntklässler. Am europaweiten Schulwettbewerb „Big Challenge“ hat er schon zweimal teilgenommen, sein größter Traum wäre es jetzt, einmal nach Großbritannien oder in die USA zu reisen und mit Muttersprachlern zu reden.










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