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CDU-Politiker Peter Beyer zu Besuch an der Gesamtschule Heiligenhaus

 

Schüler der gymnasialen Oberstufe fanden sich am letzten Mittwoch, den 06.02.2019 im Forum ein, um an einer offenen Fragerunde teilzunehmen. Befragt wurde Peter Beyer von der CDU, Mitglied des Deutschen Bundestages und Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit. Er ist 48 Jahre alt, geboren und ortsansässig in Ratingen sowie Berlin. 

 

Peter Beyer absolvierte sein Jurastudium nicht nur an zwei deutschen Universitäten, zusätzlich studierte er auch in Amerika und arbeitete in amerikanischen Kanzleien. Beyer ist seit April 2018 Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit der Bundesregierung im Auswärtigen Amt, außerdem vertritt Peter Beyer seit 2009 im Bundestag den Wahlkreis Mettmann 2, der auch Heiligenhaus einschließt. Seine Dienste im Auswärtigen Amt sind besonders interessant für die Schüler der Oberstufe, die sich im Fach Sozialwissenschaften intensiv mit dem Thema Europäische Union beschäftigt haben. Die Schüler der Q1 und Q2 durften Peter Beyer diesbezüglich befragen.

 

Nachdem der Moderator Selim Candas aus der Stufe Q1 die Veranstaltung eröffnete, stellte sich Peter Beyer selbst vor. Legere gekleidet, mit Jeans, Hemd und Jackett wirkt er sympathisch. Spontan erzählt er von sich selbst, läuft dabei auf und ab und wirkt gar nicht wie ein Politiker, vielmehr wie eine bekannte Persönlichkeit aus dem Fernsehen. Man merkt ihm an, dass er Jurist und Politiker ist, da er kein Problem damit hat vor vielen Leuten zu sprechen.

 

Die Schüler waren sehr interessiert an der derzeitigen politischen Lage, auch Peter Beyer wirkte überrascht von dem großen Interesse. Die Schüler stellten ihm Fragen zum INF-Vertrag, zum transatlantischen Bündnis, über den Botschafter Amerikas, Richard Grenell, über TTIP etc.

Zu jeder dieser Fragen und auch zu den Fragen, die nicht unbedingt seine Tätigkeiten als Abgeordneten und Koordinator umfassen, gab er ausführliche und kompetente Antworten. Über jedes Thema schien Beyer nicht nur informiert zu sein sondern auch eine gefestigte Meinung zu haben, die sich deutlich herauskristallisierte. Besonders ausführlich beantwortete er die Fragen über Serbien, den Kosovo und Montenegro, und zwar auch so, dass sie für jemanden verständlich sind, der sich nicht mit den Themen auseinandergesetzt hat. Nach zwei Stunden beendete Peter Beyer die Fragerunde, da bereits der nächste Termin für ihn auf der Tagesordnung anstand.  

Kurz vor dem Ende der Veranstaltung kamen noch einige Schüler aus dem 5. Jahrgang dazu, um unseren prominenten Gast zu begrüßen. So durften sie ihm auch die letzte Frage stellen und zwar nach seinem Lieblingswitz. Leider hatte Peter Beyer keinen Witz zu erzählen, sagte aber, dass er gerne lache. Vorab hatte Peter Beyer den Schülern aus der Oberstufe aber einen Tipp gegeben: Donald Trumps Tweets können sehr amüsant sein.

 

    Text und Fotos: Zoe Dröge