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Abiball 2013

Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Abitur

66 Abiturienten beschließen ihre 13jährige Schulkarriere


Lernen kön­nen sie, eben­falls er­folg­reich zen­tra­le schrift­li­che Abi­tur­prü­fun­gen be­wäl­ti­gen und münd­li­che Prü­fun­gen mit Bra­vour meis­tern. Ei­ner un­se­rer bes­ten Abi­tur­jahr­gän­ge (No­ten­schnitt 2,66, da­von fünf Schü­lerin­nen und Schü­ler mit ei­ner "eins" vor dem Kom­ma) soll­te bald die Schu­le ver­las­sen. Ob sie auch den Abi­ball ge­nau­so gut hin­krie­gen wür­den? Dass sie fei­ern kön­nen, hat­ten sie schließ­lich be­reits bei di­ver­sen Vor­abi-Par­ties so­wie bei der Mot­to­wo­che und beim Abi­scherz be­wie­sen.

Nach ei­nem ein­lei­ten­den Tanz al­ler Abi­tu­rien­ten be­tra­ten die Mo­de­ra­to­ren des Abends, Ma­ren te Brake und Maik Wos­nitz­ka, die Bühne der fest­lich ge­schmück­ten Stadt­hal­le von Ra­tin­gen. Sie be­grüß­ten al­le Gäste und be­dank­ten sich aus­drück­lich bei ih­ren El­tern und ih­ren Leh­rern für die Un­ter­stüt­zung und den Zu­spruch in den letz­ten Wo­chen. Dann kün­dig­ten sie die Schul­lei­te­rin, Frau Arns­mann, als er­ste Red­ne­rin an.

Frau Arnsmann beglück­wünsch­te die Abi­tu­rien­ten zu ih­rer tol­len Leis­tung. Auch sie rich­te­te ih­ren Dank an die El­tern, aber auch an die Klas­sen­leh­rer aus der Se­kun­dar­stu­fe I. Frau In­der­Smit­ten und Herr Bull­mann sowie Herr Kri­wet er­hiel­ten als An­er­ken­nung für ihre Be­glei­tung bis zum Abi­tur ei­nen Blu­men­strauß. Frau Arns­mann er­inner­te an die Ak­tio­nen zum 20jäh­ri­gen Be­ste­hen der Schu­le und lud die Abi­tu­rien­ten zum Ab­schluss­event auf dem Mei­ers­berg ein. Sie stell­te das gu­te Er­geb­nis der Schu­le bei der Qua­li­täts­ana­ly­se her­aus, das sich z.B. da­durch be­stä­tigt, dass von den 36 Abi­tu­rien­ten, die in der Klas­se 5 an der Ge­samt­schu­le ge­star­tet wa­ren, nur vier eine Gym­na­sial­empfeh­lung hat­ten. Frau Arns­mann gab den Abi­tu­rien­ten ein Bud­dha-Zitat mit auf dem Weg: "Laufe nicht der Ver­gan­gen­heit nach, ver­lie­re dich nicht in der Zu­kunft. Die Ver­gan­gen­heit ist nicht mehr, die Zu­kunft ist noch nicht ge­kom­men. Das Leben ist hier und jetzt."

Der stellvertreten­de Bür­ger­meis­ter der Stadt Hei­li­gen­haus, Herr Schre­ven, war der näch­ste Gra­tu­lant. Er er­in­ner­te an die "Lauf­bahn" der Schü­ler, an­ge­fan­gen beim Kin­der­gar­ten über den Wech­sel zur Grund­schu­le und dann zur Ge­samt­schu­le bis zum Abi­tur. Er wünsch­te sich, die Abi­tu­rien­ten soll­ten für sich und für die An­de­ren in der Ge­sell­schaft Ver­ant­wor­tung über­neh­men. Er wünsch­te den Abi­tu­rien­ten Flexi­bi­li­tät und Mut, Neu­es zu wa­gen.

Der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der Schul­pfleg­schaft, Herr Hopp, er­zähl­te die Ge­schich­te von ei­nem Mit­ar­bei­ter in sei­nem Ver­mes­sungs­bü­ro, der an drei Ta­gen in der Wo­che an Schu­len geht und The­ater­stücke ein­stu­diert, Gi­tar­re spielt und auch noch viel Zeit für ei­nen Gang ins Café hat. Die­sen ver­glich er mit des­sen Bru­der, ei­nem Ma­na­ger, der min­des­tens 12 Stun­den am Tag ar­bei­tet. Herr Hopp woll­te nicht kom­men­tie­ren, wel­cher der bei­den es denn rich­tig macht. Herr Hopp möch­te die Abi­tu­rien­ten er­mu­ti­gen, auch an­ders zu sein, Quer­den­ker zu wer­den, wie an­de­re Vi­si­onä­re für die Zu­kunft.

Der Leiter der Ober­stu­fe, Herr Kri­wet, be­gann sei­ne Re­de mit ei­nem Zi­tat von Mar­tin Lu­ther King "I have a dream . . ." als Si­gnal zum Auf­bruch in eine neue Zeit. Alle Abi­tu­rien­ten ha­ben sich theo­re­ti­sches Wis­sen und prak­ti­sche Fähig­kei­ten er­wor­ben, was sie fit macht, ih­ren ei­ge­nen Weg zu ge­hen. Denn es sind sie, die jetzt die Frei­heit ha­ben zu ent­schei­den, was sie tun wol­len. Dabei riet er den Abi­tu­rien­ten, sich zu spe­zia­li­sie­ren. Mit der Ge­schich­te "Der Städte­bau­er" von Bert Brecht stell­te Herr Kri­wet die Wer­te he­raus, die den jun­gen Men­schen wäh­rend ih­rer Ober­stu­fen­zeit ver­mit­telt wer­den soll­ten: Freund­lich­keit, Hilfs­be­reit­schaft und Zi­vil­cou­rage. Herr Kriwet schloss sei­ne Re­de, in dem er al­le er­mu­tig­te, ih­ren ei­ge­nen Weg zu ge­hen.

Für den unter­halt­sa­men Teil hat­ten sich die Abi­tu­rien­ten ei­ni­ge "He­raus­for­de­run­gen" für ihre Leh­rer ein­fal­len las­sen. Ju­lie und Lau­ra lu­den die­se auf die Büh­ne und ließen zu­nächst Herrn Kri­wet und Herrn Al­brecht ge­gen­ein­an­der an­tre­ten. Auf­ga­be des Spiels "Okto­pus" war es, ein un­ter ei­ner Was­ser­fla­sche ein­ge­klemm­tes Band heraus­zu­zie­hen, ohne dass die Was­ser­fla­sche um­kipp­te. Herr Kri­wet schaff­te dies in­ner­halb von 16 Se­kun­den. Beim näch­sten Spiel muss­ten Herr Ost und Herr Thiel in­ner­halb von ei­ner Mi­nu­te so viele Plätz­chen wie mög­lich auf ih­rer Stirn sta­peln. Sie­ger hier: Herr Thiel. Beim an­schlie­ßen­den "Klo­pa­pier­rol­len" er­hiel­ten Herr Bull­mann und Herr Loh­mann je zehn Klo­pa­pier­rol­len, die sie in ei­nen vor­her auf der Büh­ne mar­kier­ten Be­reich rol­len muss­ten. Herr Bull­mann schaff­te als Sie­ger vier Rol­len in­ner­halb von 30 Se­kun­den. Beim vier­ten Spiel hat­ten Frau In­der­Smit­ten und Frau Schmidt­mann ei­ne Mi­nu­te Zeit, 18 Plastik­be­cher vom Tisch zu pus­ten, und das mit ei­nem Luft­bal­lon, der zu­erst auf­ge­pus­tet wer­den muss­te. Frau In­der­Smit­ten schaff­te dies als Sie­ge­rin in 48 Se­kun­den. Beim letz­ten Spiel, "Muf­fin­py­ra­mi­den", soll­ten Frau Wer­ner und Frau Eb­bers Muf­fin­förm­chen zu Py­ra­mi­den sta­peln, oh­ne da­zu die Hän­de zu Hil­fe zu neh­men. Frau Wer­ner hat­te ih­re Py­ra­mi­de in 20 Se­kun­den auf­ge­baut.

In der nun folgen­den Re­de der Be­ra­tungs­leh­rer, Frau In­der­Smit­ten und Herrn Bull­mann, blick­ten bei­de in hu­mor­vol­ler Form auf die ge­mein­sa­me Ober­stu­fen­zeit zu­rück. Im An­schluss da­ran bat Maik Herrn Kri­wet, Frau In­der­Smit­ten und Herrn Bull­mann noch ein­mal auf die Büh­ne, um ihnen den Dank der Abi­tu­rien­ten aus­zu­spre­chen. Schließ­lich war es Zeit, sich auch bei al­len Abi­tu­rien­ten zu be­dan­ken, die zum Er­folg die­ses Abends bei­ge­tra­gen hat­ten. Da­nach wur­den al­le An­we­sen­den zum Tanz ge­be­ten.

Zum nächsten Pro­gramm­punkt soll­ten alle Gäste vor die Hal­le kom­men. Dort hat­ten die Abi­tu­rien­ten ein be­ein­drucken­des Feu­er­werk vor­be­rei­tet, das nun vor den Au­gen der Gäste ab­ge­brannt wur­de und die fei­er­li­che Stim­mung noch ver­tief­te.

So eingestimmt ging es schließ­lich zu­rück in die Hal­le. Nun er­hiel­ten alle ihr lang er­sehn­tes "Zeug­nis der Rei­fe". - Das Fa­zit ei­nes ge­lun­ge­nen Abends: die Abi­tu­rien­ten ha­ben nicht nur ih­re fach­li­che Rei­fe er­reicht, auch, was das Fei­ern an­geht, haben sie die An­for­de­run­gen im be­son­de­ren Maße er­füllt.

text: webmaster, photos: Lisa Bendzinski, Yasemin Gündogdu, Sabrina Jansen, alle Klasse 10.5,
Maik Wosnitzka, Klasse 13; 07-13