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10er Abschluss 2013

Der Abschluss ist geschafft!

Buntes Programm zum Abschied von der gemeinsamen Schulzeit


116 Schü­lerin­nen und Schü­ler der Ab­schluss­klas­sen 10 hat­ten es end­lich ge­schafft: 10 Jah­re Schu­le hat­ten ein En­de, jetzt war es Zeit zu fei­ern! So be­grüß­ten So­fia, Justin und Vir­gi­nia am Nach­mit­tag des 11. Ju­li ein er­war­tungs­vol­les Pub­li­kum, be­ste­hend aus gut ge­laun­ten Ab­sol­ven­ten, ih­ren Fa­mi­li­en und Freun­den, ih­ren Leh­rern und wei­te­ren Gästen. Alle er­war­te­te ein bun­tes Pro­gramm mit Re­den, Tän­zen, The­ater­stücken und na­tür­lich der fei­er­li­chen Über­ga­be der Ab­schluss­zeug­nis­se.

In der er­sten Rede des Abends er­in­ner­te die Schul­lei­te­rin, Frau Arns­mann, an die Events zur Fei­er des 20jäh­ri­gen Be­ste­hens der Schu­le und lud al­le Ab­sol­ven­ten da­zu ein, beim großen Ju­bi­läums­ab­schluss auf dem Mei­ers­berg da­bei zu sein. Als wei­te­res wich­ti­ges Er­eig­nis des Jah­res nan­nte sie die Prü­fung durch die Qua­li­täts­ana­ly­se, bei der un­se­re Schu­le mit ei­nem her­vor­ra­gen­den Er­geb­nis ab­ge­schnit­ten hat. Den Ab­sol­ven­ten gab sie den Satz von Sö­ren Kier­ke­gaard mit auf den Le­bens­weg: "das Große ist nicht, dies oder das zu sein, son­dern man selbst zu sein". Kier­ke­gaard stell­te he­raus, dass je­der Mensch in sei­nem Le­ben selbst be­stimmt, was für ihn wich­tig und nicht wich­tig ist. Über­tra­gen auf die heu­ti­ge Zeit be­deu­tet dies z.B., es sich nicht in der Gleich­gül­tig­keit ein­zu­rich­ten, nicht dem Ma­teria­lis­mus zu er­lie­gen, groß zu träu­men, hart zu ar­bei­ten und selbs­tstän­dig zu denken.

Nun sagten die Modera­to­ren die "Dar­stel­len und Ge­stal­ten" Grup­pe des 10. Jahr­gangs an, die den Tanz "Bol­ly­wood" in präch­ti­gen bun­ten Kostümen auf­führ­ten.

Der Bürger­meis­ter der Stadt Hei­li­gen­haus, Herr Dr. Jan Hei­nisch, gra­tu­lier­te al­len Ab­sol­ven­ten zu ih­rem Ab­schluss. Er blick­te zu­rück auf den bis­he­ri­gen Le­bens­weg der Schü­lerin­nen und Schü­ler, der für al­le mehr oder we­ni­ger gleich ver­lau­fen ist. Nun tren­nen sich die We­ge. Alle ha­ben das Rüst­zeug er­hal­ten, für ih­re wei­te­ren Ent­schei­dun­gen Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men. Wie in dem Lied "Spin­ner" von Re­vol­ver­held wünsch­te er al­len, ein wenig "spin­nert" zu sein, um den Weg zu fin­den, der je­den von ih­nen wirk­lich er­füllt.

Die Schulpfegschafts­vorsit­zen­de, Frau Schvartz, hat­te ih­re Re­de in Reim­form vor­be­rei­tet. Sie stell­te he­raus, dass die Ab­sol­ven­ten für ih­ren Le­bens­weg gut vor­be­rei­tet sind und sich auf dem wei­te­ren Weg der Un­ter­stüt­zung durch El­tern und Freun­de si­cher sein kön­nen.

Bis zur näch­sten Re­de der Ab­teil­ungs­lei­te­rin, Frau Hä­ber­le, un­ter­hielt die Grup­pe "Dar­stel­len und Ge­stal­ten" das Pub­li­kum mit ei­nem Schat­ten­spiel. Frau Hä­ber­le ver­glich die Schul­zeit mit ei­nem Ma­ra­thon­lauf. Ein Fünft­kläs­sler na­mens Mar­tin, der im Jah­re 2008 an der Ge­samt­schu­le star­te­te, macht sich zu­nächst noch et­was ver­un­si­chert auf den Weg zum Ab­schluss. Im Lau­fe der Zeit sam­melt er viel Fach­wis­sen in den ver­schie­de­nen Fä­chern, lernt aber auch den Res­pekt vor sei­nen Mit­strei­tern, macht die Er­fahr­ung, bei Schwie­rig­kei­ten nicht al­lein zu sein und in der Ge­mein­schaft an den Heraus­for­de­run­gen zu wach­sen. Un­ter­stützt von den Be­ra­tungs- und Klas­sen­leh­rern geht es schließ­lich in die Ziel­ge­ra­de, um den Ab­schluss zu schaf­fen. Jetzt ist Wil­lens­stär­ke ge­for­dert, um auch den Stol­per­stein Ab­schluss­prü­fun­gen aus dem Weg zu räu­men. Und das ha­ben al­le mit Bra­vour ge­schafft. Da­rauf kön­nen al­le Ab­sol­ven­tin­nen und Ab­sol­ven­ten stolz sein. Frau Hä­ber­le gab ih­nen sechs Wün­sche mit auf den Weg: Kraft, Ver­trau­en in die Zu­kunft und Selbst­ver­trau­en, Be­harr­lich­keit, sein Ziel zu ver­fol­gen, Mut für ei­nen Neu­be­ginn, Hu­mor und Hei­ter­keit so­wie Liebe.

Als Sprecher für die Schü­ler hat­te Nico Kos­ma­la vor sei­ner Re­de sei­ne Mit­schüler ge­fragt, was sie aus ihrer Schul­zeit be­son­ders in Er­in­ne­rung hal­ten wer­den. Ein be­stimm­tes Er­eig­nis woll­te nie­mand nen­nen, aber al­le spra­chen von dem be­son­de­ren Zu­sam­men­halt der Schü­ler und von den Freund­schaf­ten, die sich ent­wickelt ha­ben. Da­für sind al­le sehr dank­bar.

Eine spezielle Über­ra­schung hat­ten sich die Klas­sen­leh­rer für den Schluss auf­ge­ho­ben. Mit Di­sa als Leh­rerin führ­ten sie das Stück "Schu­le gestern - Schu­le heu­te" auf und sorg­ten da­mit für Be­geiste­rung im Pub­li­kum.

Danach war es end­lich so­weit. Die Schü­ler wur­den klas­sen­wei­se auf die Büh­ne ge­be­ten und er­hiel­ten aus den Hän­den ih­rer Klas­sen­leh­rer die be­gehr­ten Ab­schluss­zeug­nis­se.


die Klasse 10.1: Frau Plyn


die Klasse 10.2: Herr Rokitta-Herr Saunus


die Klasse 10.3: Frau Häberle-Herr Isenmann


die Klasse 10.4: Frau Bothmann-Frau Bucher


die Klasse 10.5: Frau Werner-Herr Frost



text: webmaster, photos: Maik Wosnitzka, Klasse 13, Theres Wenzel, Klasse 9b, webmaster; 07-13