
Lina Depner gewinnt nach Besuch des früheren KZ einen Preis.
Heiligenhaus Oberstufenschülerin Lina Depner, die die Gesamtschule Heiligenhaus besucht, hat bei einem Wettbewerb der Jüdischen Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal den dritten Platz erreicht.
Im Rahmen des Kunstunterrichts hatte Lina Depner ein tiefgründiges Objekt erstellt, das sich mit dem Thema Auschwitz auseinandersetzt. Die Arbeit wurde inspiriert durch eine eindrucksvolle Kursfahrt zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau, bei der sich Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Geschichte des Holocaust und den Spuren nationalsozialistischer Verbrechen auseinandergesetzt hatten.
Auseinandersetzung mit Werken von Rebecca Horn
Im Kunstunterricht wurde die gestalterische Umsetzung von Lina Depners Objekt stark geprägt durch die Auseinandersetzung mit den Werken der Künstlerin Re becca Horn und deren poetisch-expressiven Objekten und Performances – sowie durch die politisch motivierten Fotomontagen von John Heartfield, die für kritische Bildsprache und visuelle Anklage gegen Unrecht und Propaganda stehen.
Aus diesen Impulsen heraus entwickelte die Schülerin ein eigenes Werk, das die Fragen nach Erinnerung, Verantwortung und Menschlichkeit stellt. Die Arbeit reflektiert persönliche Eindrücke der Auschwitz-Fahrt sowie die künstlerisch-politischen Strategien der behandelten Künstler.
