MINT GEH
Mathematik - Informatik - Naturwissenschaften - Technik
Unsere Ziele:
- Wir möchten das Interesse der Schülerinnen und Schüler für die MINT-Fächer wecken bzw. begabte / interessierte Schülerinnen und Schüler fördern und damit kompetenter machen.
- Das Interesse der Schülerinnen und Schüler an MINT-Ausbildungs- bzw. –Studiengängen soll gefördert werden, um sie auf die Herausforderungen einer digitalen Welt vorzubereiten.
- Wir möchten den Aufbau / Ausbau von lokalen Kooperationsnetzwerken forcieren.
- Die Selbstorganisation als MINT-Schule soll gestärkt werden.
- Die Fachlehrer der MINT-Fächer müssen kontinuierlich fortgebildet werden.
Neben den vielfältigen Aktivitäten im Bereich der MINT-Fächer stützt sich unsere Arbeit auf fünf zentrale MINT-Säulen:
- Unterrichtsangebote in den MINT-Fächern, die über das geforderte Maß der Stundentafel für Gesamtschulen hinausgehen verbunden mit modernen Unterrichtsmethoden, die die Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler fördern
- Zusatzangebote im MINT-Bereich z. B. in Form von AGs oder Projekten [u.a. jährlicher Gentechniktag mit gentechnischen Experimenten in der Q2, jährlicher Tag der Naturwissenschaften, Projektkurse Q1 aus dem MINT-Bereich.. ]
- Öffnung von Schule durch Ausbau und Aufbau von Kooperationen mit weiteren Bildungsinstitutionen bzw. außerschulischen Partnern aus der Wirtschaft
- Vorbereitung und Teilnahme an MINT-Wettbewerben
- Gezielte Berufs- / und Studienorientierung im MINT-Bereich
Auszeichnungen und Förderprogramme z.B.:
MINT freundliche Schule: Rezertifizierung 2025 
Digitale Schule: Ausgezeichnet im Jahr 2021
Förderprogramm „Schule in der digitalen Welt II“: Aufnahme 2021 
Jugend forscht / Schüler experimentieren: 2017 
Auszeichnung mit dem „Jugend forscht Schulpreis für Neueinsteiger“
Gentechniktag - Stratosphärenprojekt
9. Gentechniktag der Q2 an der GEH
Praktische Einblicke in molekularbiologische Arbeitsweisen
Am 18.02.2026 erhielten die Schülerinnen und Schüler der Q2 im Rahmen eines schulischen Gentechniktags die Gelegenheit, zentrale Methoden der modernen Molekularbiologie praxisnah kennenzulernen. Ziel der Veranstaltung war es, grundlegende gentechnische Verfahren nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern eigenständig im schuleigenen Labor anzuwenden. Im Mittelpunkt standen dabei präzises wissenschaftliches Arbeiten mit Mikropipetten und Eppendorfgefäßen, die Herstellung und Nutzung eines Agarose-Gels sowie die Durchführung einer Gel-Elektrophorese. Den Abschluss bildeten die Transformation und Selektion von Escherichia coli Bakterien.
Arbeiten mit Plasmid-DNA und Restriktionsenzymen
Im ersten Teil der Untersuchungen arbeiteten die Lernenden mit einem Plasmid, einem kleinen, ringförmigen DNA-Molekül aus Escherichia coli Bakterien, das unabhängig vom bakteriellen Chromosom repliziert werden kann. Zum Einsatz kam das Plasmid pGEM®-5Zf(+). Dieses Vektorplasmid dient in der Molekularbiologie unter anderem der Klonierung von DNA-Fragmenten.
Mithilfe des Restriktionsenzyms EcoRV– Restriktionsenzyme sind „molekulare Scheren“ – wurde die Plasmid-DNA gezielt an einer definierte Sequenzen im lacZ Gen geschnitten. Restriktionsenzyme erkennen charakteristische Basensequenzen und erzeugen dort Doppelstrangbrüche. Auf diese Weise wird das Plasmid linearisiert, sodass im weiteren Verlauf Fremd-DNA eingebaut werden kann.
Agarose-Gel-Elektrophorese: Trennung von DNA-Fragmenten
Ein zentraler Bestandteil des Praxistags war die eigenständige Herstellung eines Agarose-Gels sowie der Aufbau einer Elektrophoresekammer. Die Agarose-Gel-Elektrophorese ist ein Standardverfahren zur Auftrennung von Nukleinsäuren nach ihrer Größe.
Da DNA aufgrund ihrer Phosphatgruppen eine negative Gesamtladung trägt, wandert sie in einem elektrischen Feld zur positiv geladenen Elektrode (Anode). Die Agarosematrix wirkt dabei wie ein molekulares Sieb: Kleinere DNA-Fragmente bewegen sich schneller durch die Poren des Gels als größere Fragmente. So entsteht nach der Elektrophorese ein charakteristisches Bandenmuster.
Zur Sichtbarmachung der DNA wurde das Gel mit Azur-B-Chlorid blau angefärbt. Durch anschließende Waschschritte mit destilliertem Wasser und Elektrophoresepuffer wurde überschüssiger Farbstoff entfernt, sodass die DNA-Banden klar erkennbar waren. Zusätzlich ließ sich eine DNA-Leiter (Größenstandard) identifizieren, die als Referenz zur Abschätzung der Fragmentlängen dient.
Mit Hilfe der Gelelektrophorese haben wir die oben beschriebene Restriktion der Plasmide erfolgreich kontrolliert
Ligation und Transformation in Escherichia coli
Im Anschluss an die Fragmentanalyse und der Kontrolle, ob die Plasmide tatsächlich linearisiert, also „aufgeschnitten“ wurden, wurden die Ligationsansätze vorbereitet und pipettiert. Bei der Ligation werden Fremd-DNA-Fragmente mithilfe einer DNA-Ligase kovalent miteinander verknüpft und in den Plasmid eingebaut, sodass nun rekombinante Plasmide mit eingebauter Fremd-DNA entstehen können.
Für die Transformation wurden diese Ligationsansätze pro Gruppe nun etwa eine Stunde inkubiert.
Damit Bakterien nun Plasmide von außen aufnehmen, müssen diese Bakterien „kompetent“ gemacht werden. Die kompetenten Escherichia coli wurden aufgetaut und mit dem jeweiligen Ansatz vermischt. Ein anschließender Hitzeschock – ein kurzfristiger Temperaturanstieg mit darauffolgender Abkühlung – führte dazu, dass die Zellmembran vorübergehend durchlässiger wurde. Dadurch konnten die Bakterien das rekombinante Plasmid aufnehmen.
Nach einer einstündigen Inkubation bei 37 °C wurden die transformierten Zellen auf einen Nähragarplatte aufgebracht und über Nacht kultiviert.
Auswertung und Bedeutung der Ergebnisse
Am 20.02.2026 erfolgte die Auswertung der Versuche. In allen Gruppen waren sowohl weiße als auch blaue Bakterienkolonien gewachsen. Dieses Ergebnis weist auf eine erfolgreiche Transformation hin und lässt Rückschlüsse auf das Vorhandensein beziehungsweise die Unterbrechung eines Reportergens zu, wie es bei vielen Klonierungsvektoren üblich ist (Blau-Weiß-Selektion).
Auch die Gel-Elektrophorese zeigte das erwartete Bandenmuster inklusive einer deutlich erkennbaren DNA-Leiter. Damit konnten die zuvor durchgeführten Restriktionsverdau- und Trennschritte experimentell bestätigt werden.
Relevanz für Forschung und Gesellschaft
Die am Gentechniktag angewandten Methoden bilden die Grundlage zahlreicher biotechnologischer und medizinischer Verfahren. Rekombinante DNA-Technologien ermöglichen heute unter anderem die Herstellung von Humaninsulin, die Entwicklung moderner Impfstoffe sowie die Produktion industriell genutzter Enzyme.
Der Gentechniktag bot den Schülerinnen und Schülern somit nicht nur einen Einblick in zentrale molekularbiologische Techniken, sondern verdeutlichte zugleich die gesellschaftliche und medizinische Bedeutung moderner Biotechnologie. Durch das eigenständige Arbeiten im Labor konnten theoretische Inhalte vertieft und wissenschaftliche Kompetenzen nachhaltig gestärkt werden.
Tag der Naturwissenschaften
12. NW Tag 2026
12 Tag der Naturwissenschaften 2026 – Ein Rekordjahr voller Ideen
Am 12. Mai 2026 fand an unserer Gesamtschule bereits zum 12. Mal der Tag der Naturwissenschaften statt. Auch in diesem Jahr verwandelte sich die Schule in eine große Forschungs- und Ausstellungsfläche, auf der unsere Schülerinnen und Schüler ihre spannenden Projekte präsentierten.
Mit einer Rekordbeteiligung von 58 Projekten und insgesamt 154 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Veranstaltung größer denn je. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit einer beeindruckenden Vielfalt an Themen und zeigten dabei großen Ideenreichtum, Kreativität und wissenschaftliche Neugier.
Zu den Projekten gehörten unter anderem Untersuchungen zum Vulkanausbruch auf Santorini, Experimente mit Seifenblasen, die Elektrolyse von Wasser, das Haus der Zukunft, der Schutz des Regenwaldes sowie die Auseinandersetzung mit dem wichtigen Thema Essstörungen. Besonders erfreulich war, dass viele neue Themen vorgestellt wurden, die es in dieser Form bisher noch nicht gegeben hatte.
Die externe Jury zeigte sich von der Qualität der Arbeiten begeistert. Besonders beeindruckte das Enigma-Projekt von Theodor Nützel aus der Klasse 8a, dass bei den Jurymitgliedern und dem gesamten Publikum für große Anerkennung sorgte. Und das Projekt Zeppelin von Karl Nützel und Nean Wien aus der Klasse 6c konnte alle begeistern, so dass beide Projekte konkurrenzlos zu den anderen Projekten mit Sonderpreisen geehrt wurden.
Hinter vielen Projekten steckten Wochen und teilweise sogar Monate intensiver Vorbereitung. Die Aufregung vor dem großen Tag war bei vielen Teilnehmenden deutlich spürbar. Umso größer war die Freude, als sich die harte Arbeit auszahlte und einige Projekte mit einem Siegerplatz belohnt wurden.
Der Tag der Naturwissenschaften hat erneut gezeigt, wie viel Potenzial und Begeisterung in unseren Schülerinnen und Schülern steckt. Wir sind stolz auf alle Teilnehmenden, die mit ihren Ideen und ihrem Engagement zu diesem besonderen Tag beigetragen haben.
Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Tag der Naturwissenschaften im Jahr 2027!
So war die Jury an diesem Tag besetzt:
Prof. Roland Boese, Renate Boese, Phoenix Grün, Frank Jakobs, Prof. Michael Lemmen, Frau Maewede-Zaehle, Oliver Pelzer, Stephanie Teng,
Aysel Calis (Q1), Emine Das (Q1), Laiba Gazanfour(Q1), Lina Hartwig (EF), Maruan Ichoutene (Q1), Maximilian Kessler (Q2), Phil Pelzer (Q2),
Unsere Preisträgerinnen und Preisträger:
5./6. Klasse
- Konstantinos Ioannisis 5a - Vulkanausbruch in Santorini
- Marie Lenker 5d, Charlotte Kollartzky 5d - Wasserslime
- Kerem Sali 6c, Felix Scherl 6c- Wasserflaschenrakete
- Hira Ulcayo 5d, Johanna El-Allaoui 5d - Das menschliche Gehirn
Sonderpreis: Karl Nützel 6c, Nean Wien 6c - Wie schafft es ein Luftschiff zu fliegen?
7./8. Klasse
- Estelle Toubaye 7d, Stella Brückner 7a, Julia Kunft 7d - Seifenblasen - Welche Mischung ist die beste?
- Helena Brudek 7b, Mia Balzer 7b - Masernvirus und Haemophilus influenzae
- Mayla Brinkmann 7c, Nele Ehrmann 7c - Haus der Zukunft
- Annika Wannenwetsch 7b, Kira Wannenwetsch 7c, Johanna Grothe 7d, Laura Gomez 7d - Der Regenwand
Sonderpreis: Theodor Nützel - Enigma Rotorverschlüsselungsmaschine
9./10. Klasse
- Soraya Daali 9c, Mina Ates 9c - Essstörungen - Binge Eating und Bulimie
- Thorben Prenting 9d, Jonathan Lavista 9c - Quantenphysik
- Finn Siepert 9c, Florian Hansel 9c - Bakteriophagen
EF
- Aaron Dusek, Hannah Bohsmann - Biolumineszenz
- Thilo Peters, Timon Gansewindt - Elektrolyse von Wasser
- Charlotte Molitor, Laura Kucal - Erweckung der Pharaoschlange
Praktische Fließgewässergütebestimmung BI LK 24/25
Praktische Fließgewässergütebestimmung
Exkursion zur Bestimmung der Fließgewässergüte – Abtskücher Teich (Heiligenhaus)
Am 3. Juli 2025 unternahm der Biologie-Leistungskurs eine Exkursion zum Abtskücher Teich in Heiligenhaus, um dort eine ökologische Gewässeruntersuchung durchzuführen.
Zu Beginn der Exkursion wurden die Schülerinnen und Schüler in drei Arbeitsgruppen eingeteilt. Mithilfe bereitgestellter Materialien erfolgte eine systematische Analyse der anthropogenen Einflüsse auf das lokale Ökosystem.
Zur Erfassung der biologischen Gewässergüte wurden Wasserproben mit Planktonnetzen entnommen. Ergänzend wurden Vergleichsproben aus dem Unterlauf des Gewässers, dem Rinderbach, gezogen.
Durch das Keschern benthischer Kleinorganismen (Makrozoobenthos) konnte der Saprobiensystem-Index ermittelt werden. Dabei wurden unter anderem Wasserskorpione, Rollegel und Flussflohkrebse nachgewiesen – sogenannte Zeigerorganismen, die Rückschlüsse auf die organische Belastung des Gewässers zulassen.
Die Zusammensetzung der Arten innerhalb des aquatischen Lebensraums diente als Grundlage zur Bestimmung des Saprobienindexes, welcher wiederum die Einordnung des Gewässers in eine der biologischen Gewässergüteklassen ermöglicht. Daraus lässt sich die ökologische Qualität des Fließgewässers ableiten.
Nach Abschluss der Freilanduntersuchung kehrten wir in die Schule zurück und analysierten die zuvor entnommenen Planktonproben unter dem Lichtmikroskop. Dabei konnten verschiedene Mikroorganismen identifiziert werden, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind, aber wichtige Hinweise auf den ökologischen Zustand des Gewässers liefern.
Die Exkursion bildete den praxisbezogenen Abschluss der Unterrichtsreihe „Ökologie“. Während im Unterricht häufig mit vorgegebenen Forschungsergebnissen gearbeitet wird, ermöglichte uns dieser Ausflug, eigene ökologische Daten zu erheben und auszuwerten. So konnten wir selbstständig die Gewässergüte beurteilen und gewannen dabei wertvolle Einblicke in die biologische Gewässeranalyse.
[Elisavet Theochari und Lina Depner für den Bio LK]
"Film it Smart" – Wenn Naturwissenschaft auf Kreativität trifft
"Film it Smart" – Wenn Naturwissenschaft auf Kreativität trifft
Gesamtschule Heiligenhaus
"Film it Smart" – Wenn Naturwissenschaft auf Kreativität trifft
Ein ganz besonderes Projekt erwartete die Schülerinnen und Schüler des Naturwissenschaftskurses des 10. Jahrgangs an der Gesamtschule Heiligenhaus: Drei Tage lang verwandelte sich ihr Klassenzimmer in ein professionelles Filmstudio. Unter dem Titel „Film it Smart“ erhielten die Jugendlichen unter professioneller Anleitung eines Filmteams der Firma „Stratoflights“ die Möglichkeit, ihre technischen und kreativen Fähigkeiten miteinander zu verbinden – und dabei tief in die faszinierende Welt der Filmproduktion einzutauchen.
Geleitet wurde das Projekt von zwei Profis aus der Filmbranche: dem erfahrenen Kameramann Daniel Ernst, der unter anderem für Amazon-Spielfilme, Musikvideos und YouTube-Kurzfilme tätig ist, sowie der vielbeschäftigten Szenenbildnerin Laura Schwarzmeier. Gemeinsam vermittelten sie den Schülerinnen und Schülern nicht nur technische Fertigkeiten wie Kameraführung, Tonaufnahme und Filmschnitt, sondern auch das kreative Handwerkszeug rund um Storyboarding, Szenenplanung und Bildgestaltung.
Mit viel Begeisterung und Engagement setzten die Jugendlichen ihre eigenen Ideen um. Es wurden Bilder und Videos aufgenommen, individuelle Storyboards entwickelt, eigene Sounds komponiert und in Teamarbeit ein vollständiger Kurzfilm produziert – von der ersten Idee bis zum letzten Schnitt.
„Es ist wunderbar zuzusehen, wie viel die Schülerinnen und Schüler aus dem Kurs mitnehmen, und manchmal werden aus dem Kurs sogar Berufswünsche im kreativen Bereich entfacht“, erzählt Projektmoderatorin Laura begeistert. Auch die Rückmeldungen der Schüler zeigen, wie sehr sie von den Tagen profitiert haben. Aaron aus der 10d fasst es so zusammen: „Das Projekt hat sehr viel Spaß gemacht und passte super zu unserem Thema ‚Technik der Smartphones‘ im NW-Unterricht.“ Linus aus der 10b sagt: „Man kann wahnsinnig viel von den Profis lernen, ich nehme unheimlich viel für die Zukunft mit.“ Und Shayan aus der 10a ergänzt: „Wir sind selber überrascht, wie gut wir unser Filmprojekt am Ende geschafft haben. Damit haben wir gar nicht gerechnet.“
Auch die Gäste aus der Filmwelt waren beeindruckt. Kameramann Daniel lobte die Zusammenarbeit: „Es hat auch uns viel Spaß gemacht. Ihr habt an der Gesamtschule Heiligenhaus wirklich tolle Schüler – wir kommen gerne wieder!“
Ein großer Dank gilt dem zdi-Zentrum Mettmann, das dieses besondere Projekt finanziell möglich gemacht hat. Außerdem danken wir der Stadtbücherei Heiligenhaus und der Hochschule Bochum – Campus Heiligenhaus, die großzügig ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben und so maßgeblich zum Erfolg von „Film it Smart“ beigetragen haben.
Das Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, wie Technik, Wissenschaft und Kreativität miteinander verbunden werden können – und vor allem, wie viel Potenzial in unseren Schülerinnen und Schülern steckt.
Text: Markus Happel Heiligenhaus, 22.06.2025
digitale Mikroskope
Digitale Mikroskope im Dauereinsatz
„So machen die Naturwissenschaften richtig Spaß“, sagt Olivia aus der 7b. Im Schuljahr 2024/2025 war es endlich soweit. Nach dreijähriger Wartezeit von der Beantragung bis zur endgültigen Auslieferung konnten die Naturwissenschaftslehrerinnen und –lehrer der Gesamtschule Heiligenhaus 45 digitale Mikroskope in Empfang nehmen. Die Geräte wurden in einer gemeinsamen Aktion ausgepackt, geprüft, in Betrieb genommen und in die Naturwissenschaftssammlungen eingepflegt.
„Seitdem wir die digitalen Mikroskope haben, sind diese im Dauerbetrieb“, sagt MINT Koordinator Markus Happel und der Kollege Till Schöne ergänzt: „Die Geräte liefern eine hervorragende Auflösung. Wir können mirkroskopische Bilder nun auch speichern, bearbeiten und für einen kompletten Kurs über die Smartboards verfügbar machen.“
Mithilfe der neuen digitalen Mikroskope können wir als „MINT freundliche Schule“ und als „Digitale Schule“ einen zeitgemäßen, fortschrittlichen naturwissenschaftlichen Unterricht in allen Jahrgangsstufen anbieten. Insbesondere die Schülerinnen und Schüler der Biologie-Leistungskurse werden von den Möglichkeiten der neuen Geräte profitieren, da wichtige abiturrelevante Themen in den Bereichen Ökologie, Stoffwechsel und Genetik mit mikroskopischen Übungen verbunden sein können.
Text: Markus Happel
Heureka Wettbewerb
Tag der Naturwissenschaften
„Der Heureka – Wettbewerb 2025“ - 11. Tag der Naturwissenschaften
Auch in diesem Schuljahr haben unsere Schülerinnen und Schüler der WP-Naturwissenschaftskurse der Jahrgänge 7 und 8 an dem beliebten Heureka-Wettbewerb in der Kategorie „Mensch und Natur“ teilgenommen.
Der Wettbewerb wurde auch in diesem Jahr digital ausgetragen. Die Schülerinnen und Schüler lösten die Wettbewerbsaufgaben an den schuleigenen IPads. Dabei mussten Fragen verschiedener Schwierigkeitsstufen zu den Bereichen „Mensch und Tier“, „Natur und Umwelt“ und „Technik und Fortschritt“ beantwortet werden. Der Veranstalter bekam die Lösungen anschließend per Upload übermittelt.
Alle waren begeistert und hochmotiviert bei der Sache, da es auch attraktive Preise wie Bücher und Spiele zu gewinnen gab. Leider hat es niemand in die überregionale Ausscheidung geschafft. Es wurden aber trotzdem richtig gute Ergebnisse erzielt.
Folgende Schülerinnen und Schüler sind als Punktbeste aus dem Wettbewerb hervorgegangen
Jahrgang 7:
- Thomas Kauls 7d
- Olivia Babatunde 7b
- Henrik Wingen 7b
Jahrgang 8:
- Finn Siepert 8c
- Conrad Kempe 8d
- Nikola Walerjanczyk 8c
Leonard Hoffmann 8b
Wir gratulieren allen Teilnehmern und vor allen Dingen den Preisträgern zu dieser engagierten Leistung und wünschen weiterhin viel Spaß mit den Naturwissenschaften.
Das Wort „Heureka“ kommt übrigens aus dem Altgriechischen und bedeutet „Ich habe es gefunden“. Dies soll der griechische Philosoph und Mathematiker Archimedes ausgerufen haben, als er in der Badewanne sitzend das Archimedische Prinzip des Auftriebs entdeckt hatte.
Text: Markus Happel Foto: Till Schöne
Mental Health Matters
„Mental Health Matters“
Abiturientinnen und Abiturienten der Gesamtschule Heiligenhaus achten auf „Mentale Gesundheit“
„The Fitman“, „Spiel mit der Gesundheit“, „Mental Health Matters“ – Dies sind nur einige Titel von Kurzfilmen, die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Heiligenhaus im Rahmen eines Filmprojektes selbständig erstellt haben.
Unter der Anleitung eines erfahrenen Filmteams der Firma „Stratoflights“ erlernten Schülerinnen und Schüler Techniken, um eigene Foto- und Filmprojekte professionell in die Tat umzusetzen. Dies beinhaltete das Anwenden von Aufnahmetechniken unter Berücksichtigung von Licht und Perspektive, das Erstellen von Storyboards, die Vertonung und das Schneiden des Filmmaterials. Die professionelle Begleitung der Experten von „Stratoflights“ ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern zudem, tiefe Einblicke in die professionelle Produktion von Spielfilmen, Musikvideos und Youtube – Videos zu bekommen.
Die zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten haben sich in diesem Rahmen vor allen Dingen mit der mentalen Gesundheit in Anbetracht der bevorstehenden Abiturprüfungen beschäftigt.
Die Gesamtschule Heiligenhaus ist Teil des Netzwerkes Zukunft durch Innovation (zdi) für den MINT-Nachwuchs in NRW. Das Projekt konnte nur durch Mithilfe der Initiative „MINT4ME“ zdi – Netzwerk Kreis Mettmann“ realisiert werden.
Wir möchten uns sehr herzlich für die großzügige finanzielle Unterstützung bedanken und haben uns zudem sehr über das persönliche Interesse und den Besuch von Frau Verena Schreiber als Vertreterin des zdi – Mettmann an unserer Schule gefreut.
Markus Happel Juni 2024
